12.10.2022

Resilienzleitfäden veröffentlicht und Trainings erfolgreich abgeschlossen

Unser Projekt zum Thema Destinationsresilienz ist nun in die finale Projektphase gestartet. In diesem Zuge fanden in den letzten Wochen die abschließenden Trainings zu den Themen Nachhaltigkeit und Resilienz in den Projektdestinationen Dominikanische Republik, Sri Lanka und Namibia statt.

In Sri Lanka wurden Aufbautrainings zum Thema Risikomanagement und Krisenvorsorge durchgeführt. Durch das Engagement unserer lokalen Projektpartner:innen konnten insbesondere Frauen (75%) für der Teilnahme an den Trainings gewonnen werden, da u.a. eine kostenfreie Kinderbetreuung eingerichtet wurde. Darüber hinaus konnten im September über 80 touristische Akteur:innen im Bereich Brandschutz und Erste Hilfe geschult werden.

In der Dominikanischen Republik wurden ebenfalls Trainingsmaßnahmen durchgeführt und zusätzlich der Interinstitutional Roundtable on Resilience: Unidos por Samaná gegründet. Hierbei handelt es sich um einen runden Tisch, dem Vertreter:innen aus unterschiedlichen Bereichen, die eine Relevanz im Kontext Nachhaltigkeit und Resilienz haben, angehören, um die weiteren Aktivitäten in Samaná zu koordinieren. Das erste Meeting des Roundtable konnte am 16. September 2022 in der lokale City Hall gehalten werden. Durch die schwerwiegenden und erschütternden Folgen des Hurricane „Fiona“, der kurz darauf auf die Insel traf, werden derzeit alle Ressourcen für die akute Krisenbewältigung genutzt. Eine zeitnahe Wideraufnahme der Arbeiten im Roundtable ist jedoch geplant.

Darüber haben wir uns während des Projekts mit der Frage beschäftigt, inwiefern Destinationen hinsichtlich ihrer Resilienz zertifiziert werden können und welche Aspekte dabei berücksichtigt werden sollten. Dafür wurde in Zusammenarbeit mit unserem Partner mascontour ein entsprechendes Gutachten angefertigt und zusätzlich Ende September ein virtueller Austausch mit Vertreter:innen von globalen Zertifizierungsorganisationen durchgeführt.

 

Um den immer häufiger auftretenden Krisenereignissen in Tourismusdestinationen auch in Zukunft besser zu begegnen und die Übertragbarkeit unserer Projektergebnisse auf andere Destination zu ermöglichen, wurden im Rahmen des Projektes unterschiedliche Kommunikationsmaterialien entwickelt.

  • Eine Destination Resilience Analysis Guideline mit detaillierten, konzeptionellen Hintergründen zu Resilienz und Nachhaltigkeit und einer ausführlichen Beschreibung unseres Ansatzes inkl. good-practice Beispiele aus den Projektdestinationen
  • Eine Kurzfassung der Guideline mit praxisnahen Ansätzen gibt es in unserer Übersichtsbroschüre, welche sowohl auf Deutsch, Englisch als auch Spanisch verfügbar ist.
  • Herangehensweisen und konkrete Ergebnisse und Maßnahmen aus unseren Projektdestinationen findet ihr in unseren Destination Manuals in den kürzeren Destinationsflyern.

Alle Produkte stehen auf der Futouris Projektwebsite zum Download zur Verfügung.

Das Projekt

Destinationsresilienz – Qualitätsinfrastrukturen für resilienten Tourismus

Das Projekt „Destinationsresilienz – Qualitätsinfrastrukturen für resilienten Tourismus“, welches Futouris in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Komitee Katastrophenvorsorge e.V. (DKKV) sowie mit Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) umsetzt, zielt auf die Steigerung der Residenz von Tourismusdestinationen und Stärkung einer nachhaltigen Destinationsentwicklung ab.

Für Presserückfragen

Inga Meese
Geschäftsführerin Futouris e.V.
Heidenkampsweg 58
20097 Hamburg
Deutschland
+49 (0) 40 809034 4055

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