25.10.2015

KAZA-Zwischenbericht: Erste Projektphase abgeschlossen

Kaza

Erste Projektphase bestätigt großes touristisches Potential der KAZA-Region

Im Rahmen des Projekts „KAZA – Sustainable Lodges“ erfolgte zunächst die Analyse und Bestandsaufnahme von als nachhaltig zertifizierten Lodges in der KAZA-Region. Da nur in drei der fünf KAZA-Ländern offizielle Zertifizierungen vorliegen, wurden in die Bestandsaufnahme auch Lodges aufgenommen, die ein Engagement für Nachhaltigkeit aufweisen und demnach das Potential bieten, zukünftig für eine Zertifizierung in Frage zu kommen.

Den Abschluss der ersten Projektphase bildete der Stakeholder-Workshop, der im Oktober 2015 erfolgreich in Victoria Falls durchgeführt wurde. An dem eineinhalbtägigen Workshop nahmen Vertreter der Tourismusministerien, NGOs, Umweltschutzorganisationen, dem KAZA Sekretariat sowie des privaten Sektors (Tourismusverbände, Zielgebietsagenturen und Lodge-Besitzer) teil und einigten sich auf Schlüsselkriterien zur Beurteilung nachhaltiger Lodges sowie das weitere Vorgehen im Projekt.

Weiteres Vorgehen festgelegt

Für die zweite Projektphase ist in Zusammenarbeit mit dem WWF und den Zielgebietsagenturen die Entwicklung von zwei neuen Routen geplant. Diese Routen umfassen zwei Gebiete im KAZA, die wenig entwickelt sind, aber strategisch günstig nahe von Wildlife Dispersal Areas liegen und ausreichende touristische Infrastruktur bieten. Das größte Hindernis für die Zertifizierung von nachhaltigen Lodges in Zimbabwe und Zambia bleibt der langsame Prozess der Entwicklung von Nachhaltigkeitskriterien auf nationaler Ebene. Daher steht im weiteren Projektverlauf die Diskussion mit den Stakeholdern über eine vorläufige Kenntlichmachung von Lodges als „im Übergang zur Nachhaltigkeit“ an.

Den ausführlichen Zwischenbericht sowie eine Zusammenfassung des Stakeholder-Workshops in Victoria Falls finden Sie jetzt auf der Projektseite.

Das Projekt

KAZA - Sustainable Lodges

Im Branchenprojekt „sustainable lodges“ in der KAZA Region arbeiten internationale Reiseveranstalter und lokale Stakeholder gemeinsam daran, die Lieferketten nachhaltig zu gestalten – zum Nutzen des Naturschutzes und der Bevölkerung vor Ort.

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