28.08.2017

Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein ist neues Futouris-Mitglied

Berlin, 28. August 2017. Die Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Tourismusbranche Futouris freut sich über den Beitritt eines neuen Mitglieds. Seit Juli 2017 zählt das Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein zu den Futouristen.

Zuwachs bei den Futouris-Destinationen: Neben dem langjährigen Mitglied Inselgemeinde Juist ist seit Juli 2017 mit dem Tourismus-Cluster Schleswig-Holstein das erste deutsche Bundesland in der Nachhaltigkeitsinitiative der deutschen Touristik vertreten.

„Wir freuen uns sehr über den Beitritt des Tourismus-Clusters Schleswig-Holstein!“, betont Hasso von Düring, Vorstandsvorsitzender von Futouris. „Für uns ist es ein toller Schritt, nach Juist ein weiteres starkes Mitglied aus dem hohen Norden bei uns begrüßen zu dürfen. Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu mehr Nachhaltigkeit im Deutschlandtourismus ist erreicht.“

Das norddeutsche Branchennetzwerk sieht den Beitritt als optimale Ergänzung zur eigenen Nachhaltigkeitsinitiative Glückn, die seit April 2017 Hoteliers, Gastronomen und anderen touristischen Leistungsträgern in Schleswig-Holstein den Einstieg in das Thema Nachhaltigkeit erleichtern soll. „Nachhaltigkeit gilt inzwischen auch im Schleswig-Holstein Tourismus für viele Leistungsträger als wichtiger Erfolgsfaktor“, sagt Kim Hartwig, Projektleiterin des Tourismus-Clusters. „Durch den Beitritt zu Futouris und den wertvollen Austausch in dem Kompetenznetzwerk können wir unseren gastgewerblichen Betrieben mit noch mehr Expertenwissen zur Seite stehen und gemeinsam Impulse für einen nachhaltigeren Tourismus in Schleswig-Holstein setzen.“

Herzstück der Nachhaltigkeitsinitiative Glückn (www.glueck-hoch-n.de) ist eine 68-seitige Leitfadenbroschüre. Sie gibt den Gastgebern in Schleswig-Holstein anhand von guten Beispielen aus der Praxis und Checklisten Antworten auf Fragen wie „Was bringt nachhaltiges Management meinem Betrieb?“ und „Wie kann ich in den verschiedenen Unternehmensbereichen damit starten?“. Dazu zählen auch konkrete Tipps zu nachhaltigem Ressourcenmanagement und Einkauf von regionalen Produkten.

In diesem Umfeld wird auch das erste gemeinsame Projekt ansetzen, das in Anlehnung an das Futouris-Leitthema „Nachhaltige Ernährung“ konzipiert ist und sich mit der Vermeidung von Lebensmittelabfällen befasst. Geplant ist ein Pilotprojekt zur Reduzierung von Lebensmittelverschwendung in einem Schleswig-Holsteinischen Betrieb. Nach erfolgreichem Projektverlauf sollen die Erkenntnisse weiteren Betrieben zur Verfügung gestellt werden.

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